Die Messung


Unser  Messtechniker erstellt ein Messgutachten, welches die Kennlinie des speziellen Raumes darstellt.

Hier ist für uns zu erkennen, das der Nachhall in der Spitze den Normwert übersteigt. Meist ist es ein vielfach höherer Wert als gewünscht.

 

Verschiedene Räume haben nach ihrer Nutzung unterschiedliche Richtwerte und Sollvorgaben:

Kirchen                                            2500-3000 Millisekunden
Konzertsaal                                     2000 Millisekunden
Oper                                                1500 Millisekunden
Saal / Kongress                               700-1200 Millisekunden

Lesesäle, Verkaufs-
räume, Fitnessstudio,
Produktionsräume                           900-1000 Millisekunden

Großraum-Büros,
Foyer, Schalterhallen,
Gastronomie                                    700 Millisekunden

Einzelbüro, Konferenz- + Besprechungsräume als Basiswert

Gesundheitswesen,
Seniorenheim,Wartezimmer 

Schulen und Kindergärten              500 Millisekunden

 

Schulen und Kindergärten

mit Inklusion                                   460 Millisekunden

Bei einem Nachgutachten ist das Gesamtergebnis zu erkennen wie der Vorher- und Nachhereffekt sich darstellt.

In einem Raum wird Sprache und Schall nicht nur auf dem direkten Weg übertragen, sondern reflektiert von allen Flächen.

Hierbei ergeben sich unterschiedliche Laufzeitlängen, wie an der Länge der Pfeile zu erkennen ist.

Der Schall kommt also später beim Zuhörer an und es ergibt sich eine Laufzeitverzögerung, auch Nachhall genannt.

 

Hinzu kommen verschiedene Flächen wie Glas, Teppich, Beton usw. die den Schall unterschiedlich reflektieren.

Glatte Flächen wie Glas und Fliesen ergeben einen lauteren Nachhall beim Zuhörer.

Mit einem Dodekaeder-Lautsprecher zur Messung der Nachhallzeit nach ISO 3382, Mit einem Dodekaeder-Lautsprecher

zur Messung der Nachhallzeit nach ISO 3382, wird ein Sinus - Sweep (Signalton) über 12 Lautsprecher ausgegeben.

Ein spezielles Programm hilft uns am Rechner die Ist- und Sollwerte zu bestimmen.


Nach der Messung folgt die Planung

Die Umsetzung ergibt sich aus den benötigten Absorbervolumen, der Umsetzbarkeit der Raumbeschaffenheit und letztendlich der Kundenwünsche nach Design und Darstellung.

 

Beispiele einiger Räume:


Lösungen für eine nachhaltig leisere Welt.

Nachhaltiges Denken ist unsere Leidenschaft weil wir unsere Ressourcen schützen müssen.

Schallschutz aus upcycling Material für Wohlfühlräume.